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Jede Phase deines Zyklus hat andere Bedürfnisse — hormonell, energetisch, emotional. Dieser Kalender zeigt dir was deinen Körper wann wirklich braucht.

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Menstruation
Follikelphase
Ovulation
Lutealphase
🌑
Menstruation
Tag 1–5
Östrogen und Progesteron sind auf dem Tiefstand. Der Körper verliert Eisen, Energie und Mikronährstoffe. Weniger Sport, mehr Regeneration — und gezielte Ernährung für den Ausgleich.
Rotes Fleisch Linsen & Bohnen Spinat Kürbiskerne Dunkle Schokolade Wärme & Suppen Ingwer & Kurkuma Omega-3 (Lachs)
Koffein (stark) Alkohol Rohes Gemüse (blähend) Stark Verarbeitetes
Eisen Vitamin C (Eisenaufnahme) Omega-3 (Entzündung ↓) Magnesium (Krämpfe ↓)
Tip: Vitamin C zusammen mit eisenreichen Lebensmitteln essen verdreifacht die Aufnahme. Kaffee dagegen hemmt die Eisenaufnahme — Abstand von 1 Std. hilft.
🌱
Follikelphase
Tag 6–13
Östrogen steigt — du hast mehr Energie, bessere Stimmung, klareren Kopf. Dein Stoffwechsel ist aktiver, du baust Muskeln leichter auf. Die Phase für neue Gewohnheiten und höhere Intensität.
Leichtes Protein (Huhn, Tofu) Fermentiertes (Joghurt, Kefir) Frische Salate Sprossen & Microgreens Leinsamen Quinoa & Haferflocken Beeren & Zitrusfrüchte
B-Vitamine (Zellaufbau) Zink (Hormonbalance) Phytoöstrogene (Leinsamen) Probiotika (Darm + Hormonabbau)
Tipp: Leinsamen in der Follikelphase täglich (1–2 EL) fördern die gesunde Östrogenbalance durch Lignane. Frisch schroten für maximale Wirkung.
🌕
Ovulation
Tag 14–16
Östrogen und LH-Hormon auf dem Höhepunkt. Du bist auf dem Energiehöchststand, kommunikativer, selbstsicherer. Der Körper ist am leistungsfähigsten — aber auch empfindlicher für Entzündungen.
Buntes Gemüse (antioxidativ) Rohkost Leichte Mahlzeiten Spargel & Artischocke Quinoa Lachs & Makrele Zink-reiche Lebensmittel
Antioxidantien (freie Radikale ↓) Zink (Eizellreifung) Vitamin E Folsäure
Tipp: Die Leber arbeitet in dieser Phase am härtesten um überschüssiges Östrogen abzubauen. Kreuzblütler (Brokkoli, Kohl) unterstützen das aktiv.
🌘
Lutealphase
Tag 17–28
Progesteron steigt, gegen Ende fällt alles ab. PMS-Symptome entstehen hier. Der Blutzucker schwankt stärker, Heißhunger auf Süßes ist real und hormonell bedingt — kein Versagen, nur Biologie.
Komplexe Kohlenhydrate Süßkartoffel Haferflocken Dunkle Schokolade (85%) Calcium (Milchprodukte, Sesam) Türkei & Huhn (Tryptophan) Wärme & Comfort-Food
Zucker (Stimmungsabfall!) Koffein (Angst ↑, Schlaf ↓) Alkohol (Progesteron-Störer) Stark Salziges (Wassereinlagerung)
Magnesium (PMS, Krämpfe ↓) Vitamin B6 (Stimmung) Calcium (PMS-Symptome ↓) Tryptophan → Serotonin
Tipp: Magnesium (300mg täglich) reduziert PMS-Symptome in Studien signifikant. Natürliche Quellen: Kürbiskerne, dunkle Schokolade, Quinoa, Spinat. Der Heißhunger auf Süßes ist ein Serotonin-Signal — komplexe Kohlenhydrate helfen mehr als Zucker.
Ernährung in der Menopause & Perimenopause

In der Perimenopause und Menopause verändert sich der Hormonspiegel fundamental — Östrogen fällt dauerhaft. Das beeinflusst Stoffwechsel, Knochengesundheit, Herzkreislauf, Schlaf und Gewicht. Die gute Nachricht: Ernährung kann diese Übergänge erheblich erleichtern.

🦴 Knochen & Calcium
Östrogen schützt die Knochen. Ohne es sinkt die Knochendichte. Täglich 1.200mg Calcium + Vitamin D3 sind jetzt essenziell. Milchprodukte, Sesam, Grünkohl, Mandeln.
❤️ Herzgesundheit
Östrogen schützte bisher die Herzgefäße. Jetzt steigt das LDL-Cholesterin oft an. Omega-3 (Lachs, Leinsamen), Olivenöl und Hülsenfrüchte werden wichtiger.
⚖️ Gewicht & Bauch
Fettverteilung verschiebt sich zur Körpermitte. Protein erhöhen (1,2g/kg), Kohlenhydrate qualitativ verbessern (Vollkorn, weniger Zucker), mehr Ballaststoffe.
💤 Schlaf & Hitzewallungen
Phytoöstrogene aus Leinsamen und Soja können Hitzewallungen reduzieren (Studien zeigen 20–45% Reduktion). Koffein und Alkohol verstärken sie.
🧠 Kognition & Stimmung
Omega-3-DHA unterstützt die Hirngesundheit. B-Vitamine (B6, B12, Folat) stabilisieren die Stimmung. Täglich Hülsenfrüchte, Nüsse, fetter Fisch.
🌿 Phytoöstrogene
Leinsamen (täglich 2 EL), Soja in Maßen, Kichererbsen. Diese pflanzlichen Verbindungen können als schwache Östrogene wirken und Symptome mildern.

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