BewegDichLeicht
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Blog · Ernährung · Verhalten · Training

Ganz einfach erklärt

Dein Körper besteht zu großen Teilen aus Wasser und verbraucht den ganzen Tag davon. Wenn du nichts nachfüllst, wird der Tank leer, und das merkst du an Müdigkeit, Kopfweh oder schlechter Konzentration. Mit einer Flasche in Sichtweite und einem Glas zu jeder Mahlzeit bist du schon gut dabei.

Im Schichtdienst gehen Trinkpausen leicht unter: Einsatz, Verkehr, Nachtdienst, kein fester Rhythmus. Dabei ist die Frage nach der Menge einfacher zu beantworten, als viele denken.

Was empfiehlt die DGE?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) schreibt in ihrem Informationsblatt zum Wasser trinken: Erwachsene sollten jeden Tag rund 1,5 Liter Wasser trinken. Als gute Getränke nennt sie Wasser, ungesüßte Kräuter- und Früchtetees und Saftschorlen im Verhältnis 1 Teil Saft zu 3 Teilen Wasser. Schwarzer und grüner Tee und Kaffee zählen ebenfalls zur Flüssigkeitszufuhr, die DGE sieht sie aber eher als anregende Getränke und nennt 3 bis 4 Tassen am Tag als moderat für Erwachsene. Wie viel du persönlich brauchst, hängt auch von Hitze, Bewegung und Körper ab. Die 1,5 Liter sind also ein Richtwert und keine Pflichtzahl.

Woran du merkst, dass du zu wenig trinkst

Als Anzeichen für Flüssigkeitsmangel nennt die DGE Durst, Müdigkeit und schlechte Konzentration, Kopfschmerzen, eine geringere körperliche Leistungsfähigkeit und Verstopfung. Das sind keine Beweise für einen Mangel, denn dahinter kann auch etwas ganz anderes stecken, zum Beispiel zu wenig Schlaf. Wenn du dich nach einer langen Schicht matt fühlst, lohnt trotzdem ein Blick auf deine Trinkmenge.

Kleine Tricks, die in den Alltag passen

Aufschreiben. Notiere dir ein paar Tage lang, was und wie viel du trinkst. Das zeigt dir schnell, wo die Lücken sind.

Sichtweite. Eine volle Flasche oder ein Glas in der Nähe, am Arbeitsplatz oder im Auto, erinnert dich von selbst.

Zu jeder Mahlzeit ein Glas. Das gibt dir feste Anker auch bei wechselnden Dienstzeiten.

Mehr Geschmack. Wenn Wasser dir zu langweilig ist, kannst du es mit Obst, Kräutern oder einem Schuss Saft aufpeppen.

Unterwegs vorsorgen. Pack bei langen Fahrten und Diensten genug Wasser ein, bevor es losgeht.

Wann du anders vorgehen solltest

Wer eine Herz- oder Nierenerkrankung hat oder bestimmte Medikamente nimmt, bekommt manchmal vom Arzt eine feste Trinkmenge vorgegeben. Dann gilt diese, nicht der Richtwert aus dem Artikel.

Wichtig: Bei Herz- oder Nierenerkrankungen, bei Flüssigkeitsbeschränkung durch deinen Arzt, in der Schwangerschaft oder bei starkem Dauerdurst besprich deine Trinkmenge bitte mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.

Hinweis: Alle Zahlenangaben sind gerundete Richtwerte aus den genannten Quellen. Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung.

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Marcel Schinske

Ernährungs- und Bewegungscoach, früher Personal Trainer und Naturalist auf Expeditionsschiffen. Hilft Menschen mit echtem Alltag beim nachhaltigen Abnehmen.

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